Tölzer Stadtmuseum

Ein querschnitt

der geschichte


GebäudeStadtmuseum
Adresse

Marktstr. 48, 83646 Bad Tölz, Telefon: 08041/ 7935156 

LageStadtmitte
Historie

Das Stadtmuseum Bad Tölz präsentiert auf drei Ausstellungsebenen einen Querschnitt der Geschichte des Tölzer Landes. Mit einer Geschichte von mehr als 100 Jahren hat das Museum bereits mehrere Umzüge und Überarbeitungen erfahren. Derzeit ist es wieder soweit.Nach den umfangreichen Brandschutzmaßnahmen wird Schritt für Schritt die derzeitige Dauerausstellung neu konzipiert.

Den ersten Bauabschnitt können Sie im 1. OG bereits besichtigen. Er umfasst den Themenbogen von der Erd- und Menschheitsgeschichte über die Flößerei bis zur Kistlerei, dem Handwerk, das die berühmten Tölzer Kästen hervorgebracht hat.


Lage und Erreichbarkeit

Das Stadtmuseum zeigt in eindrucksvoller Weise die Entwicklung von Bad Tölz und Umgebung. In zahlreichen Schaukästen finden die Besucher Fundstücke und in liebevoller Detailarbeit nachgebildete Exponate, die den Museumsgästen die regionale Geschichte in anschaulicher und eindrucksvoller Weise nahe bringen.

Erreichbarkeit zu Fuß

Das Stadtmuseum ist zu Fuß über die Markstraße zu erreichen. Der Gehweg entlang der Häuserzeilen auf der Markstraße besteht aus glattem Kopfsteinpflaster und ist leicht und erschütterungsarm zu befahren.

Für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfen sei darauf hingewiesen, dass die Marktstraße ein Gefälle von ca. 6 % aufweist. Daher ist für Rollstuhlfahrer eine Begleitperson erforderlich. Gegebenenfalls benötigen eventuell auch Personen mit Gehhilfe die Unterstützung einer Begleitperson.

Erreichbarkeit mit dem PKW

Die Gäste, die das Museum mit dem PKW erreichen möchten, können entweder den Parkplatz vor dem Rathaus am Schlossplatz oder den ebenfalls nahe gelegenen Parkplatz P 12 nutzen.

Vom Parkplatz am Schlossplatz, auf dem auch kostenfreie Behindertenparkplätze ausgewiesen sind, ist das Museum nach ca. 2 Minuten über die Marktstraße zu erreichen.

Vom Parkplatz P 12 aus gelangt man ebenfalls über die Markstraße zum Stadtmuseum. Zuvor führt eine Steigung vom Parkplatz P 12 aus zum Schlossplatz. Für Rollstuhlfahrer ist eventuell die Unterstützung einer Begleitperson notwendig, um diese Steigung hinauf zu gelangen. Vom Schlossplatz aus erreicht man das Stadtmuseum wieder über die Marktstraße.

Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Es besteht auch die Möglichkeit, das Museum mit dem Stadtbus zu erreichen. Mit den Linien 1 oder 2 fährt man bis zur Bushaltestelle Hauptpostamt und erreicht über Fußgängerwege, die zunächst leicht bergauf und ab dem Bereich der Markstraße bergab führen, das Stadtmuseum.

Barrierefreiheit und Infrastruktur

Das Stadtmuseum mit seinen interessanten Ausstellungsräumen ist für Personen mit einer Gehbehinderung bzw. blinde Menschen am besten mit einer Begleitperson zu besuchen, da sich aufgrund der historischen Bauweise einige Barrieren im Gebäude befinden, die mit etwas Unterstützung erheblich leichter zu überwinden sind.

Zugang zum Stadtmuseum

Der Zugang zum Stadtmuseum erfolgt über den Eingang der Tourist-Information von der Markstraße.

Vor der Eingangstür befindet sich ein eben befahrbarer Schmutzfang. Die Fläche ist sowohl vor als auch hinter der leichtgängig zu öffnenden Glastür ausreichend, sodass sich auch Personen mit Gehhilfe oder Rollstuhl frei bewegen können. Bei Bedarf kann auch der zweite Flügel der Tür geöffnet werden, sodass die Durchgangsbreite von gut einem Meter Breite auf zwei Meter erweitert werden kann.

Nach der Glastür gelangen die Besucher in den Kassen- bzw. Thekenbereich des Stadtmuseums. Hier befindet sich auch eine Stelle der Tourist-Information.

Eine weitere Möglichkeit, das Stadtmuseumsgebäude zu betreten, bietet sich durch den schwellenlosen Seiteneingang zur Tourist-Information bzw. zum Eingangsbereich des Stadtmuseums. Die Besucher kommen zu diesem Seiteneingang, indem sie den Gang zum Heimatwerk betreten und anschließend durch einen seitlichen Eingang von knapp einem Meter über eine schwellenlos überbaute Schräge zum Kassenbereich des Museums kommen. Der Steinfliesenboden im Gang zum Heimatwerk ist eben befahrbar.

Da das Museumsgebäude entlang eines Straßengefälles gebaut ist, sei darauf hingewiesen, dass die Türschwelle einen keilförmigen Absatz von 0 cm bis zu ca. 3 cm aufweist, den Personen mit Rollstuhl oder Gehhilfe am besten mit etwas Hilfe überwinden.

Bereich von Kasse & Empfangstheke

Nachdem die Besucher das Gebäude betreten haben, befinden sie sich im Eingangsbereich mit Kasse und Theke, wo auch die Möglichkeit besteht, Kinderwagen oder Gehhilfen abzustellen.

Der Boden im Kassen- und Thekenbereich ist eben und leicht befahrbar. Eine Orientierung für blinde Gäste oder Personen mit Sehschwäche ist aufgrund der Ausstattung der Räumlichkeiten gegeben.

An der Kasse können die Gäste ihre Eintrittskarten zum Museum kaufen. Beim Verkauf der Museumstickets bitten Personen im Rollstuhl am besten eine Begleitperson oder die Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter des Museums um etwas Hilfe, da der seitlich anfahrbare Tresen im Sitzen von diesen Gästen nicht vollständig überblickt werden kann.

Nachdem die Museumsbesucher ihre Karten gekauft haben, kann der Rundgang im Museum beginnen. Der Zugang zu den Ausstellungsräumen führt durch ein Drehkreuz. Besucher mit Rollator oder Rollstuhl werden vom Personal zum barrierefreien Zugang des Museums begleitet.

Treppenhaus & Aufzug

Die Etagen mit den verschiedenen Ausstellungsräumen werden durch eine Treppe und einen Lift miteinander verbunden.

Die Treppe ist mit Holzstufen und einem Geländer ausgestattet, dessen Handlauf gut umgreifbar ist. Ein kleines Zwischenpodest auf der Hälfte der Treppe bietet die Möglichkeit, kurz auszuruhen.

Eine weitere Möglichkeit, um von einem in ein anderes Stockwerk zu gelangen, bietet der Durchgangsaufzug, dessen Eingangsbreite ca. 80 cm beträgt. Die Bewegungsflächen vor dem Lift sind für Personen im Rollstuhl oder mit Gehhilfen ausreichend. Für Personen mit Rollstuhl ist die Unterstützung einer Begleitperson erforderlich, um die Befehlsgeber bedienen zu können. Auch für blinde Gäste wird die Unterstützung einer Begleitperson bei der Liftbenutzung empfohlen, um auch sicher zu sein, dass sich der Lift in dem gewünschten Stockwerk befindet.

Bürgersaal & Ausstellungsräume im Erdgeschoss

Auf der Ebene des Erdgeschosses können die Besucher den Museumsrundgang beginnen. Dieser historische Streifzug ist auf verschiedenen Ebenen mit jeweils mehreren Ausstellungsräumen dargestellt.

Im Erdgeschoss sind die Ausstellungsräume sowie der Bürgersaal, in dem sich ebenfalls Schaukästen für wechselnde Ausstellungen befinden, mit einem ebenen und leicht zu befahrenden Fliesenboden versehen. Dieser hebt sich kontrastierend sowie durch seine taktile Wahrnehmbarkeit von den Vitrinen bzw. Säulen und Wänden im Raum ab, sodass auch hier für Personen mit Sehschwäche und auch für blinde Menschen eine Orientierung im Raum möglich ist.
Die Informationstafeln sowie die Tische bzw. Schaukästen sind mit ihrer Höhe auch gut im Sitzen, z.B. von Personen im Rollstuhl, einzusehen.

Für Personen mit Sehschwäche oder blinde Menschen wird die Unterstützung einer Begleitperson empfohlen, die die abgebildeten Texte und Informationen gegebenenfalls wiedergeben bzw. beschreiben oder erläutern kann. 

Die Übergänge zwischen den Ausstellungsräumen sind durch Türrahmen gestaltet, von denen die Türblätter zum Teil entfernt sind. Beim Durchqueren dieser Durchgänge ist jeweils auf eine Schwelle zu achten, die gegebenenfalls von Rollstuhlfahrern bzw. Personen mit einer Gehhilfe am besten mit etwas Unterstützung einer Begleitperson, überwunden werden kann. Da sich diese Schwellen nicht immer optisch vom Boden abheben, wird besonders für Menschen mit Sehschwäche empfohlen, auf die Stufen zu achten.

Videoraum

Zusätzlich zu den Exponaten und Schaukästen können sich die Besucher im Bürgersaal des Stadtmuseum auch durch Videofilme informieren. Hierfür steht ein kleiner Videoraum zur Verfügung, der durch Wände abgetrennt einen blendfreien Blick auf einen Fernsehbildschirm ermöglicht. Der schwellenlose Eingang zum Videoraum sowie die Bewegungsflächen innerhalb des Raums bieten ausreichend Platz, damit auch Rollstuhlfahrer oder Personen mit Gehhilfen den Raum bequem betreten und sich frei bewegen können.

Ausstellungsräume in den Obergeschossen

In den oberen Stockwerken 1 bis 3 sind die Ausstellungsräume, Übergänge und Platzierungen der Exponate ähnlich gestaltet wie im Erdgeschoss des Museums. Der Fußboden hingegen ist mit Holzdielen bzw. Parkett ausgelegt. Beide Böden sind eben befahrbar und durch die kontrastierende Gestaltung zu der weiteren Einrichtung deutlich erkennbar.

Öffnungszeiten & Service-Leistungen

Sanitäre Anlagen

Die sanitären Anlagen befinden sich im zweiten Stock des Stadtmuseums. In den WCs befinden sich Hilfsmittel, die es auch Rollstuhlfahrern mit der Unterstützung einer Begleitperson ermöglichen, das WC zu benutzen. Die Flächen innerhalb des WC-Raums bieten ausreichend Platz, um sich mit einem Rollstuhl oder einer Gehhilfe frei bewegen zu können. Der Zugang zu den WCs erfolgt jeweils durch eine Tür, die eine Türschwelle von ca. 2 bis 3 cm aufweist.

Gehhilfe & Klappsitze

Im Stadtmuseum besteht auf jeder Etage die Möglichkeit, sich kostenlos eine Gehhilfe auszuleihen. Diese Gehhilfe kann ganz einfach zu einem Klappsitz umfunktioniert werden. Insbesondere Besucher mit Gehschwäche haben so die Möglichkeit, sich vor Exponaten oder in den Museumsräumen im Sitzen ausruhen zu können.

Suchen & Buchen