4. Thomas Mann
Festival in Bad Tölz
vom 21. - 25. April 2027
"Mario unD der Zauberer"
"Auch schien er in der Hörigkeit sich ganz zu behagen..."
Thomas Manns Novelle "Mario und der Zauberer" (1930)
Zu "Mario und der Zauberer" wurde Thomas Mann 1926 durch ein Ferienerlebnis im damals schon von Mussolini beherschten Italien inspiriert. Als die Novelle 1930 erschien, hatte auch in Deutschland der Nationalsozialismus an Macht gewonnen - Thomas Manns Erzählung ist eine hellsichtige und eindringliche Warnung vor Diktatur und Entwürdigung des Menschen.
Festival - Rückblicke

Thomas Mann Festival 2025
"EXIL"
Vom 1. bis 7. Juni 2025 widmete sich das dritte Thomas-Mann-Festival in Bad Tölz unter dem Leitthema „Exil“ dem Leben und Werk von Thomas Mann, mit besonderem Fokus auf seine Erfahrungen im Exil und deren Bedeutung für sein Schaffen.
Nach der feierlichen Eröffnung folgte die Ausstellung „Architekten im Exil“, die die Verbindungen von Literatur, Kunst und Geschichte anschaulich präsentierte. Das Programm bot Vorträge, Lesungen, Konzerte und eine Exkursion nach München zu zentralen Wirkungsstätten Manns.
Höhepunkt war der Festakt und Staatsempfang zum 150. Geburtstag des Autors, abgerundet durch eine szenische Lesung aus seinem Briefwechsel mit Stefan Zweig.
Das Festival 2025 zeigte eindrucksvoll, wie aktuell, lebendig und vielfältig die Auseinandersetzung mit Thomas Manns Werk bis heute ist.
Zu den Mitwirkenden des Festivals zählten:
Prof. Dr. Friedhelm Marx – Festvortrag zu Manns Rückkehr nach Deutschland
Dr. Magali Nieradka-Steiner – Vortrag zu Thomas Mann im Exil
Stefan Hunstein & August Zirner – szenische Lesung aus dem Briefwechsel mit Stefan Zweig
Zemlinsky-Quartett – Konzert mit Schulhoff, Zemlinsky, Dvořák
Jean Molitor & Dr. Kaija Voss – Ausstellung „Architekten im Exil“
Dr. Dirk Heißerer – literarische Exkursion in München

Thomas Mann Festival 2023
"Doktor Faustus"
Vom 14. bis 20. Mai 2023 stand Bad Tölz ganz im Zeichen des Romans „Doktor Faustus“ von Thomas Mann. Das zweite Festival widmete sich diesem Spätwerk mit einem vielseitigen Programm aus Literatur, Musik und Wissenschaft.
Nach der Eröffnung mit einem Festvortrag folgten Lesungen, Konzerte und Vorträge, die das Werk aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten. Ergänzt wurde das Programm durch Stadtführungen auf den Spuren der Familie Mann sowie eine Exkursion nach Polling, einem zentralen Schauplatz des Romans.
Ein besonderer Akzent lag auf der Verbindung von Literatur und Theater, etwa durch Aufführungen im Marionettentheater. Insgesamt zeigte das Festival 2023 eindrucksvoll die Vielschichtigkeit von „Doktor Faustus“ und machte ganz Bad Tölz zur lebendigen Bühne der Literatur.
Zu den Mitwirkenden des Festivals zählten:
Prof. Dr. Tobias Boes – Festvortrag „Doktor Faustus und die Weltliteratur“ (Germanist, Notre Dame University)
Eckhard Zimmermann – Kurator und Einführung zur Ausstellung im Stadtmuseum
Albert Ostermaier – Vortrag „Betrachtung eines Politischen“ zu Thomas Manns Haltung und Werk
Stefan Hunstein – Lesung „Ein deutscher Schriftsteller spricht zu Euch“ mit BBC‑Reden von Thomas Mann
Albert von Schirnding - Vortrag: Der andere Roman
Dr. Dirk Heißerer – Literarische Weltreise durch Arbeitszimmer Thomas Manns
Marionettentheater Bad Tölz – Aufführung „Doctoris Johannis Faust“
Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Borchmeyer - Beethoven im "Doktor Faustus" und Gerold Huber (Klavier)
Stephanie Krug - Liederabend
Christina Landshamer - Brentano-Liederabend
Verschiedene Stadtführungen – u. a. zu Mann‑Spuren in Bad Tölz (z. B. Julia Friedel, Martin Hake)

Thomas Mann Festival 2020
"Der Tod in VenEdig"
Im Herbst 2020 feierte das Thomas-Mann-Festival in Bad Tölz seine Premiere. Im Mittelpunkt stand die Novelle „Der Tod in Venedig“ von Thomas Mann, die in einem vielseitigen Programm aus Literatur, Musik und Film beleuchtet wurde.
Den Auftakt bildete ein musikalisch-literarischer Abend mit Vortrag und Liederprogramm („Thomas Mann und das Kunstlied“). Es folgten Lesungen – unter anderem aus der Novelle selbst –, Vorträge zur literarischen und philosophischen Einordnung sowie ein Filmabend mit der bekannten Verfilmung des Werks.
Ergänzt wurde das Programm durch einen Klavierabend, eine Ausstellung sowie thematische Stadtführungen und eine Exkursion nach München, die zentrale Schauplätze und Bezüge zu Thomas Mann erlebbar machten.
Trotz pandemiebedingter Verschiebung in den Oktober gelang ein gelungener Auftakt, der bereits die Grundidee des Festivals prägte: eine lebendige Verbindung von Literatur, Musik und Zeitgeschichte.
Zu den Mitwirkenden des Festivals zählten:
Julian Prégardien & Rudi Spring – Liederabend zur Eröffnung
Prof. Dr. Ruprecht Wimmer – Vortrag „Thomas Mann und das Kunstlied“
Thomas Loibl & Perry Schack – musikalische Lesung „Der Tod in Venedig“
Albert Ostermaier – Vortrag „Betrachtung eines Politischen“
Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Borchmeyer – Vortrag zu „Der Tod in Venedig“
Dr. Dirk Heißerer - Schauplätze in München
Gerold Huber – Klavierabend
Martin Hake & Julia Friedel – Stadtführungen
Filmvorführung von Luchino Visconti „Der Tod in Venedig“
Impressionen DER
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